Kategorie: PRESSEBILD
Sieger

Gilbert Novy
Prämierter Beitrag
Brückenprüfer tragen ein hohes Maß an Verantwortung
Das Unglück von Genua diesen Sommer rückte ein Thema ins Rampenlicht, mit dem sich davor wohl die Wenigsten intensiver beschäftigt haben: die Prüfung sensibler Infrastruktureinrichtungen, konkret jener von Brücken. Der WINFRA 2018-Preisträger in der Kategorie Pressebild hat in einer spannenden Bilderserie für kurier.at die Arbeit von Brückenprüfern fotografiert. Er liefert überraschende und ungewohnte Einblicke in essentielle Infrastrukturmaßnahmen, die sehr selten wahrgenommen und dabei doch im wahrsten Sinn überlebenswichtig sind. Die Bilder überzeugen durch einen spannenden Bildaufbau und ein gutes Wechselspiel von Hauptmotiv und Bildhintergrund.
Nominierte Einreichungen
Bojan Schnabl
Smarter Together: Smarte News aus Simmering
Kategorie: PRINT
Sieger

Tessa Prager
Prämierter Beitrag
Wo einst der Nordbahnhof war
Die Jury hat sich lange darüber ausgetauscht, welche der vielen qualitativ hochwertigen Einsendungen in der Kategorie Print sie auszeichnen sollte. Die heurige Preisträgerin war neben dem ausgezeichneten Beitrag bis zuletzt mit einer weiteren Arbeit im Rennen. Den WINFRA 2018 erhält sie für eine klassische, gut recherchierte Reportage, die aufwändig fotografiert und großzügig gelayoutet wurde. Mit Realitätssinn und ohne Schönfärberei beschreibt die Autorin die Wandlung des Nordbahnhofgeländes von der Gstett’n zum neuen Stadtteil. Das Nordbahnhofviertel entwickelt sich rasch, wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Recherche in diesem dynamischen Stadtteil.
Nominiert in der Kategorie Print
Erich Kocina
Die U-Bahn unter der U-Bahn: So tief entstehen neue Stationen
Benedikt Narodoslawsky
Es grünt im Großstadtdschungel
Kategorie: TV/HF
Sieger

Christoph Seibel
Prämierter Beitrag
Lobau Tunnel - Umwelt-Schutz oder Wirtschaft? Was ist uns wichtiger?
Aufwändig recherchierte TV-Beiträge, an prominenten Sendeplätzen, zu nicht ganz offensichtlich tagesaktuellen Themen: Wir wünschen uns viel mehr davon. In diesem Sinn ist der heuer mit dem WINFRA in der Kategorie TV/Hörfunk prämierte Beitrag ein Glücksfall, den er erfüllt alle genannten Kriterien von qualitätsvollem Fernsehen. Ausführlich und äußerst ausgewogen werden wir mit den Argumenten für und wider ein wichtiges und gleichzeitig sehr umstrittenes Infrastrukturprojekt konfrontiert. Wir hören Befürworter und Gegner, und das ohne Parteinahme. Und nebenbei erhält die Story gegen Ende mit dem Überthema „Errichtung von Großprojekten“ eine wichtige Erweiterung.
Nominiert in der Kategorie TV/HF
Patrick Budgen
Der Tod als Beifahrer - Unterwegs mit den Totenabholern der Bestattung Wien
Vanessa Kogler und Martina Feichtinger
#Wienfakt 68: Unterwegs im Kanal
Kategorie: ONLINE
Sieger

Barbara Wimmer
Prämierter Beitrag
Wie das Fernkältenetz von Wien funktioniert
Völlig verdient, dieser WINFRA in der Kategorie Online: Gut nachvollziehbare Beschreibung von hochkomplexer Technologie und ihrer Anwendung im Kontext der Stadt. Klar geschrieben, erläutert der Bericht zentrale Begriffe der kommenden Energiewenden und ermöglicht so eine Einschätzung der Dynamik des Wandels. Beschrieben wird eine Zukunftstechnologie, in die viel Geld investiert wird, um die Stadt künftig möglichst ökologisch kühlen zu können. Ein Thema, dass durch den Klimawandel von Jahr zu Jahr brisanter wird, wie auch der heurige Rekordsommer deutlich gemacht hat. Um wertvolle Inhalte wie gute Grafiken und verständliche Beispiele angereichert, besticht der Siegerbeitrag durch seine ausgezeichnete Aufbereitung.
Nominiert in der Kategorie Online
Bernhard Ichner
Brückenprüfer tragen ein hohes Maß an Verantwortung
Sylvia Maier-Kubala
Was uns in Zukunft bewegt
Kategorie: Sonderpreis Smart City
Sieger

Marietta Adenberger
Prämierter Beitrag
Urbanes Klettern und Ranken gegen die Hitze
Mit dem Sonderpreis Smart City der WINFRA-Jury werden Arbeiten unterschiedlicher Kategorien ausgezeichnet, die das Thema „smarte Städte“ und damit verbundene zukunftsfähige Ideen journalistisch aufgreifen und damit für die Bevölkerung greifbar machen. Die Preisträgerin / der Preisträger des WINFRA-Sonderpreises erhält diese Auszeichnung, weil er oder sie heute schon aufgreift, wie Städte sich verändern müssen, um auch in Zukunft smart und lebenswert zu bleiben. „Smart“ muss dabei nicht automatisch Hightech und Digital sein. Es gibt auch einen durch und durch analogen Zugang zur gescheiten Stadt. Noch einmal geht es um das Thema Kühlung der Stadt, mit einem gänzlich anderen Zugang, der Fassadenbegrünung. Kenntnisreich, intensiv recherchiert und mit Humor analysiert die Autorin dieses ressourcenschonende Vorhaben der Stadt. Ein wichtiger Beitrag zur urbanen Zukunft. Ein brandheißes Thema, mit kühlem Kopf aufbereitet.