Gewinner

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Christa Minkin "U-Bahn in Wien: Fahrerlos, aber nicht „menschenlos“ "  

In dem Artikel „U-Bahn in Wien: Fahrerlos, aber nicht menschenlos“ gelingt es anhand des Baus der Linie U5 eindrucksvoll, den Einsatz modernster Technik unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Bedenken der Fahrgäste zu erläutern und zu analysieren. Die Autorin setzt dabei vor allem auf internationale Beispiele. Dabei gelingt ihr der Kunstgriff, das von Bedenken geprägte Thema positiv zu präsentieren, und zwar durch Aufklärung, durch Fakten und durch eine journalistische sehr gute Aufbereitung. Die Bedenken der LeserInnen werden so minimiert bzw. aufgehoben. Ein äußerst gelungener Beitrag von Christa Minkin für die Tageszeitung „Der Standard“!


 

 

TV/Hörfunk

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Andrea Ferstel "Barrierefreiheit: Alltägliche Hürde für beeinträchtigte Menschen "  

Barrierefreiheit ist ein Thema, mit dem sich Menschen, die nicht direkt betroffen sind, viel zu wenig auseinandersetzen. Umso wichtiger ist es, das Publikum für dieses Thema zu sensibilisieren und dieses Thema für einen Beitrag aufzugreifen. Gezeigt werden Hürden für beeinträchtigte Menschen im Alltag, die von Nicht-Beeinträchtigten schlicht übersehen werden. Allein schon ein einfaches Baugitter kann dabei kaum zu überwinden sein. Genau das erläutert diese TV-Reportage auf eine eindrucksvolle und emotionale Weise. Unterschiedliche Beispiele zeigen ohne anzuprangern, wie die Hürden des Alltags auch für diese Menschen einfacher zu überwinden sind. Für ihren Beitrag für die ORF-Sendung „heute konkret“ bekommt Andrea Ferstel den WINFRA 2015!


 

 

Online

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Klemens Herzog "Der Weg des Wiener Wassers" Link

180 Kilometer legt das Wasser der zweiten Hochquellenleitung zurück. 36 Stunden braucht es dafür – hätten Sie das gewusst? Genau DAS und viele weitere spannende, vielleicht auch unbekannte Aspekte zum Wiener Wasser und dessen Weg zeigen diese vier Autoren. Der Weg des Wiener Wassers ist lang, aufregend, voll unterschiedlicher Aspekte und beeindruckend. Und rundherum leben, arbeiten und sorgen täglich Menschen dafür, dass der Weg des Wassers nach Wien läuft. Dieser Weg wird durch den souveränen Umgang mit multimedialen Techniken vielseitig und optimal dargestellt. Die Geschichte wird mit Elementen der oral history von Beginn an eindrucksvoll erzählt. Dabei werden die Möglichkeiten des Mediums ausgezeichnet genutzt. Kurz gesagt: Online Journalismus, der begeistert! Herzliche Gratulation den Machern Michael Dorninger, Klemens Herzog, Julia Schwaiger und Franziska Sedlbauer!


 

 

Sonderpreis der Jury

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Veronika Schmidt "Wohlfühlen in wachsenden Städten"  

Der Sonderpreis stand auch in diesem Jahr unter der Thematik „Smart City“.

Städte wachsen und damit die Herausforderungen. Städte müssen schon heute daran arbeiten, diese Herausforderung zu bewältigen und gleichzeitig dafür sorgen, dass dort auch Menschen leben und sich wohlfühlen. Was braucht es dazu, was genau sind diese Herausforderungen? Das zeigt dieser Siegerbeitrag. Eine gelungene und vor allem faktenreiche Übersicht über wachsende Städte. Herausforderungen einer smarten Stadt der Zukunft darzustellen und in einem größeren Kontext einzubetten – das gelingt hier sehr gut. Und der Beitrag ist damit ein ausgezeichnetes Beispiel für eine gut recherchierte, komplexe und mitreißende Aufbereitung von Fakten, Plänen und Visionen von Städten und der Stadt Wien auf ihrem Weg in die Zukunft.

Der Sonderpreis Smart City  der WINFRA Jury geht 2015 daher an Veronika Schmidt für ihren in der Tageszeitung „Die Presse“ erschienenen Artikel „Wohlfühlen in wachsenden Städten“.